stadtteilbueroDie Stadt Dorsten sucht zur Einrichtung eines Stadtteilbüros für das Stadterneuerungsgebiet „Wir machen MITte“ Räumlichkeiten (Ladenlokal mit Büroräumen) in zentraler Lage. Das Stadtteilbüro soll den Bürgerinnen und Bürgern innerhalb des Programmgebietes als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung stehen. Die Räumlichkeiten sollen frühstmöglich ab Juni 2016 bis Ende 2020 durch die Stadt Dorsten mit der Option einer Verlängerung zu einem festen, nicht variablen Mietzins angemietet werden.

Die erforderliche Nutzfläche wurde auf rund 200 m² kalkuliert. Folgende Anforderungen bzw. Nutzungen sollen in den zukünftigen Räumlichkeiten des Stadtteilbüros aufgenommen werden:

Nutzungen:

  • Arbeitsplätze
  • Besprechungsraum
  • Sanitäranlagen
  • Lagerraum
  • Küchenzeile
  • Fensterfront/Projektionsfläche
  • wünschenswert: Pkw-Stellplätze
  • wünschenswert: Austritt (Außenflächen: z.B. Terrasse)

Anforderungen:

  • Zentrale Lage im Programmgebiet „Wir machen MITte“
  • Gute Frequentierung und Erreichbarkeit
  • Internetanschlüsse mit mind. 16 MBit/s Download als Netzwerkanschluss für die Arbeitsplätze, den Besucher- und Besprechungsraum; Telefonanschluss mit der Möglichkeit zur Einrichtung mehrerer Anschlüsse
  • Barrierefreiheit
  • Fensterfront / Projektionsfläche
  • Angenehme Beratungs- und Arbeitsatmosphäre

Arbeitsplätze

Die Räumlichkeiten sollen (Computer-) Arbeitsplätze für vier bis fünf Beschäftigte verfügen. Dabei spielt es primär keine Rolle, ob sich die Büroräume im EG oder OG befinden. Es wird jedoch erwartet, dass die Räumlichkeiten ohne wesentliche Umbaumaßnahmen den technischen Mindestanforderungen von Büroräumen entsprechen. Dabei sind gemäß der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) folgende Parameter mindestens einzuhalten und zu berücksichtigen:

  • Raum: Fläche von mind. 8 m², Höhe von mind. 2,50 m, Luftraum von 12 m³ pro ständig anwesenden Mitarbeiter bei sitzender Tätigkeit
  • Lüftung: ausreichend gesundheitliche zuträgliche Belüftung
  • Raumtemperatur: mind. 20 °C
  • Beleuchtung: 750 Lux, 300 Lux (Büros mit fensternahen Arbeitsplätzen)
  • Lärmbelastung: 55 db (bei geistigen Tätigkeiten)
  • Bewegungsfläche: am Arbeitsplatz mind. 1,50 m², überall 1 m breit.

Besprechungsraum

Des Weiteren muss ein attraktiver Besprechungsraum vorhanden sein, der ein Platzangebot für mindestens zehn Teilnehmer umfasst (mind. 40 m²). Es sollte innerhalb des Besprechungsraumes möglich sein, unterschiedliche Konferenzmöglichkeiten abzurufen (z.B. Beamer, Leinwand etc.).

Barrierefreiheit

Das Gebäude muss grundsätzlich behindertengerecht zugänglich sein. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Räumlichkeiten über zwei Geschosse erstrecken können, kann sich der barrierefreie Zugang auch auf das EG beschränken. In diesem Fall sollten mindestens der Besprechungsraum sowie die sanitären Anlagen einen barrierefreien Zugang aufweisen. Außerdem muss in diesem Fall ein Arbeitsplatz (als „Empfang“) im EG angesiedelt werden.

Sanitäranlagen

Die sanitären Anlagen müssen für die Besucher des Stadtteilbüros barrierefrei zugänglich sein. Sie sind mit verschließbaren Zugängen, einer ausreichenden Anzahl an Toilettenbecken und Handwaschgelegenheiten auszustatten. Dabei sind die Toilettenräume für Männer und Frauen getrennt einzurichten oder es ist eine getrennte Nutzung zu ermöglichen. Mindestens ein Raum muss behindertengerecht ausgebildet werden.

Lagerraum

Grundsätzlich sollten die Räumlichkeiten über einen Lagerraum verfügen, in dem z.B. Stühle, Tische, Bänke und Putzutensilien verstaut werden können.

Küchenzeile

Eine kleine Küchenzeile muss die Möglichkeit zur Bewirtung eröffnen (in Form einer Spüle, Spülmaschine, Kühlschrank, Geschirrschrank).

Fensterfront/Projektionsfläche

Durch eine ansprechende Schaufenstergestaltung oder Projektionsfläche können die Bürgerinnen und Bürger über anstehende Projekte oder Termine informiert werden. Es wäre wünschenswert, wenn diese Fläche aufgrund der Größe und Gestaltung gut einzusehen ist.

Konditionen:

Die Räumlichkeiten sollen durch die Stadt Dorsten, Planungs- und Umweltamt, ab Juni 2016 frühstmöglich angemietet werden. Die Entscheidung über die Anmietung wird auf Grundlage des Quadratmeterpreises (inkl. der kalkulierten Nebenkosten), der Lage und unter Berücksichtigung der oben aufgeführten Nutzungsmöglichkeiten und Anforderungen getroffen. Neben dem Preis spielt die Qualität der Räume zur Nutzung als Stadtteilbüro eine gewichtige Rolle. Die Innenräume sind vor Einzug durch den Vermieter in Abstimmung mit der Stadt Dorsten zu streichen. Wenn Umbauten bzw. Herrichtungen zur Nutzungsaufnahme erforderlich sind, werden diese Arbeiten ebenfalls vom Vermieter abverlangt. Nach Beendigung der Mietzeit werden keine Instandsetzungs- oder Sanierungsarbeiten von der Stadt Dorsten durchgeführt.

Sollten Sie Interesse oder Fragen haben, können Sie sich gerne an Herrn Dames (Tel.: 0 23 62 / 66 49 34) oder Herrn Lehmann (023 62 / 66 49 56) wenden.

Immobilienangebote können schriftlich an die

Stadt Dorsten
Planungs- und Umweltamt
Halterner Straße 5
46284 Dorsten

oder digital an planung-und-umwelt@dorsten.de möglichst mit folgenden Unterlagen geschickt werden: Kontaktdaten, Anschrift des Objektes, Aussagefähige Unterlagen über das Mietobjekt (z.B. Grundriss mit Raumangaben in m², Fotos, geplante Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen, Informationen zu den Nebenkosten).